Insignien

GrammatikSubstantiv · wird nur im Plural verwendet
Aussprache
WorttrennungIn-si-gni-en · In-sig-ni-en
HerkunftLatein
Wortbildung mit ›Insignien‹ als Letztglied: ↗Amtsinsignien · ↗Ordensinsignien
eWDG, 1969

Bedeutung

Kennzeichen, Symbole staatlicher, ständischer, kirchlicher Macht und Würde
Beispiele:
Krone, Zepter und Schwert waren die Insignien des Königs
die Insignien der Bischöfe sind Mitra, Ring und Stab
die Insignien der Heere
die Insignien tragen, ausstellen, verleihen
die Insignien des Dorfgerichts lagen mit einigen Gesetzbüchern in einer offenen Kiste auf dem Boden [WelkHoher Befehl343]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Insignien Plur. ‘Abzeichen, Symbole, Zeichen der Macht und Amtsgewalt’, Entlehnung (16. Jh.) aus gleichbed. lat. īnsīgnia, Plur. zu lat. īnsīgne n., einer Bildung zu lat. sīgnum ‘Zeichen, Abzeichen, Kennzeichen’ (s. ↗Signum).

Typische Verbindungen
computergeneriert

Adler Ehrenlegion Fischerring Herrschaft Krone Macht Moderne Monarchie Männlichkeit Orden Pallium Reichtum Wappen Weiblichkeit Wirtschaftswunder Wohlstand Würde ausstatten kaiserlich königlich päpstlich schmücken sonstig umgeben versehen zieren Übergabe äußer überreichen üblich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Insignien‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Insignien der gesellschaftlichen Bewegung, die noch ein Jahrzehnt zuvor die Welt verändern wollte, erfüllten ihn mit Ekel.
Die Zeit, 18.10.2010, Nr. 42
Zwei Jahre später konnte er in Rom die Insignien eines Kardinals entgegen nehmen.
Die Welt, 08.09.1999
Aber das Volk von Neapel übergibt ihm die Insignien der Macht über ihre Stadt.
Fath, Rolf: Werke - M. In: Reclams Opernlexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1998], S. 22426
Das Zepter - wie die anderen Insignien - nahm nun Otto am Altar entgegen.
Nitschke, August: Frühe christliche Reiche. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1963], S. 7191
Die Anarchisten, kenntlich an ihren schwarz-roten Abzeichen und Insignien, waren in der überwältigenden Mehrzahl.
Enzensberger, Hans Magnus: Der kurze Sommer der Anarchie, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1972, S. 167
Zitationshilfe
„Insignien“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Insignien>, abgerufen am 07.12.2019.

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