Inspiration, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Inspiration · Nominativ Plural: Inspirationen
Aussprache
WorttrennungIn-spi-ra-ti-on
HerkunftLatein
eWDG, 1969

Bedeutung

Einfall, Eingebung
Beispiele:
eine dichterische, musikalische Inspiration
das war eine Inspiration des Künstlers
eine Stunde der Inspiration
solche Inspirationen waren selten
Er hat gearbeitet mit einer Intensität, mit einer Ausdauer und einer Inspiration (= Angeregtheit), die selbst bei ihm ... unbegreiflich bleibt [St. ZweigBalzac302]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Inspiration · inspirieren
Inspiration f. ‘Eingebung, Erleuchtung’, Übernahme (16. Jh.) von lat. īnspīrātio (Genitiv īnspīrātiōnis) ‘Eingebung’, eigentlich ‘das Einhauchen’, Abstraktum zu lat. īnspīrāre ‘einhauchen, einflößen’, woraus im 16. Jh. inspirieren Vb. ‘anregen, eingeben, erleuchten’ entlehnt wird; vgl. vereinzelt schon mnd. inspirēren (15. Jh.).

Thesaurus

Synonymgruppe
(plötzliche) Einsicht · ↗(plötzliche) Erkenntnis · ↗Anregung · ↗Anwandlung · ↗Einfall · ↗Erleuchtung · ↗Gedanke · ↗Idee · ↗Impuls · Inspiration · ↗Intuition · ↗Offenbarungserlebnis  ●  ↗Eingebung  Hauptform · ↗Offenbarung (für jemanden)  auch figurativ · Aha-Effekt  ugs.
Unterbegriffe
  • Aha-Erlebnis · Ahaerlebnis · plötzliche Eingebung · schlagartige Erkenntnis
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Bote Evangelist Funke Genialität Genie Improvisation Inspiration Intuition Kreativität Motivation Muse Quell Quelle Reservoir Spielwitz Transpiration bezeihen beziehen dichterisch gegenseitig genial göttlich holen künstlerisch melodisch musikalisch poetisch schöpfen wechselseitig zufliegen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Inspiration‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es ist immer noch eine Quelle der Inspiration für die Afrikanische Union.
Die Welt, 30.06.2005
Finnische Manager weisen immer wieder auf das Buch als Quelle der Inspiration hin.
Der Tagesspiegel, 10.09.1998
Es ist alles eine Frage, daß man sich offen hält für jede Art von Inspiration.
Der Spiegel, 11.11.1996
Dabei entsteht Dichten anfangs für ihn aus einer der religiösen ähnlichen Inspiration.
Requadt, P.: Stifter. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 37479
Stets ist seine Musik anmutig und beschwingt, seine Mass offenbart jedoch echte Inspiration.
Farmer, Henry George: Stephen. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1965], S. 20633
Zitationshilfe
„Inspiration“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Inspiration>, abgerufen am 15.12.2018.

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