Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Interessenpolitik, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Nebenform Interessenspolitik
Worttrennung In-te-res-sen-po-li-tik · In-ter-es-sen-po-li-tik ● In-te-res-sens-po-li-tik · In-ter-es-sens-po-li-tik
Wortzerlegung Interesse Politik
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

von Interessengruppen betriebene Politik

Typische Verbindungen zu ›Interessenpolitik‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bieten die DWDS-Wortprofile zu ›Interessenpolitik‹ und ›Interessenspolitik‹.

Verwendungsbeispiele für ›Interessenpolitik‹, ›Interessenspolitik‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dann melde klassische Interessenpolitik sich zurück, den einen gehe die Reform zu weit, den anderen sei sie zu wenig. [Die Zeit, 18.12.2008, Nr. 51]
Wer mit sozialen Argumenten gegen die Ökosteuer vorgeht, betreibt also knallharte Interessenpolitik. [Die Zeit, 07.05.2001, Nr. 19]
Sein eigentliches Ziel war es, nach außen endlich energische preußische Interessenpolitik zu betreiben. [Die Zeit, 05.07.1991, Nr. 28]
Jetzt aber ist es für Interessenpolitik zunächst einmal zu spät. [Süddeutsche Zeitung, 22.08.1996]
Selbst wenn es einmal zu großen Worten kommt, dienen sie fast immer nur zur Bemäntelung von Interessenpolitik. [Die Landfrau, 10.10.1925]
Zitationshilfe
„Interessenpolitik“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Interessenpolitik>.

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