Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Intermedio

Worttrennung In-ter-me-dio
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

Musik im 15. Jahrhundert in Italien aufgekommenes, kleines musikalisches Zwischenspiel, das zunächst die für den Szenenwechsel bei Schauspielaufführungen notwendigen Pausen zu überbrücken hatte

Typische Verbindungen zu ›Intermedio‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Intermedio‹.

Verwendungsbeispiele für ›Intermedio‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Musik scheint nicht auf Intermedien beschränkt gewesen zu sein. [Hucke, Helmut u. Mondolfi, Anna: Neapel. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1961], S. 35373]
Diese Intermedien sind also nicht »Szenen«; die Handlungseinschnitte liegen stets innerhalb ihrer. [Blankenburg, Walter: Historia. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1957], S. 34493]
Auf diese Weise wurde der Zauber der Bühnenmaschinen schnell eines der wichtigsten Elemente der Intermedien. [Pirrotta, Nino: Intermedium. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1957], S. 37788]
Tatsächlich waren alle Theoretiker der Tragödie Gegner der Intermedien, besonders A. Ingegneri. [Pirrotta, Nino: Intermedium. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1957], S. 37788]
Im Aufriß der dreiaktigen Oper traten an die Stelle der alten Intermedien Arien allegorischer Gestalten und Ballette. [Becker-Glauch, Irmgard u. a.: Dresden. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1954], S. 9562]
Zitationshilfe
„Intermedio“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Intermedio>.

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