Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Intimfeind, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Intimfeind(e)s · Nominativ Plural: Intimfeinde
Aussprache 
Worttrennung In-tim-feind
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

jmd., den man (persönlich) gut kennt und zu dem man aufgrund einer unüberbrückbaren geistigen Gegnerschaft, Konkurrenz auf einem bestimmten Gebiet o. Ä. in einem besonders feindseligen, ablehnenden Verhältnis steht

Thesaurus

Synonymgruppe
Intimfeind [Hinweis: weitere Informationen erhalten Sie durch Ausklappen des Eintrages]
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Intimfeind‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Intimfeind‹.

Verwendungsbeispiele für ›Intimfeind‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Spätestens seit diesem Zeitpunkt galten die beiden als politische Intimfeinde. [Süddeutsche Zeitung, 24.03.2001]
Was nicht leicht fällt, denn der griechische Trainer ist mehr als ein Gegner – es ist sein Intimfeind. [Die Welt, 04.09.2004]
Immer steht die Frage im Raum, ob er auch gewonnen hätte, wenn sein Intimfeind ebenfalls an den Start gegangen wäre. [Der Tagesspiegel, 19.01.2002]
Mit dem Abtreten seines politischen Intimfeinds Müller eröffnete sich im August vergangenen Jahres eine neue Chance für Maas. [Die Zeit, 24.03.2012 (online)]
Wer ihm einst nahestand, zählt heute in aller Regel zu seinen Intimfeinden. [Die Zeit, 01.01.1996, Nr. 01]
Zitationshilfe
„Intimfeind“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Intimfeind>.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Intimeinstellung
Intimbereich
Intimation
Intifada
Inthronisierung
Intimfrisur
Intimgruppe
Intimhygiene
Intimidation
Intimität