Invokation, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Worttrennung In-vo-ka-ti-on
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

bildungssprachlich Anrufung Gottes, der Götter, einer Gottheit, der Heiligen oder der Musen
besonders als Eingangsformel bei Urkunden und im Eingang oder an herausgehobenen Stellen eines dichterischen Werkes

Thesaurus

Synonymgruppe
Anrufung  ●  Invokation  fachspr., lat.
Assoziationen

Verwendungsbeispiele für ›Invokation‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das diente zur symbolischen Invokation der Wachsamkeit, eine Art magischer Schutz.
Die Welt, 04.09.2004
Goethe hat das Machtvolle in dieser Invokation empfunden auf seine Art.
Die Zeit, 26.05.1955, Nr. 21
Mit solcher Invokation sollte ursprünglich wohl das E. Wort durch den Kontakt mit der fremden Lebenssphäre in seiner Lebenskraft gestärkt werden.
Wendt, G.: Eid. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1958], S. 7301
Die Predigtreihe "Invokationen" beginnt Stadtdekan Hans Dieter Strack um 11.15 Uhr in St. Markus.
Süddeutsche Zeitung, 08.03.2003
In St. Markus (Gabelsbergerstraße 6) wird um 11.15 Uhr die Predigtreihe "Invokationen - Kirche zwischen Widerstand und Anpassung ” von Pfarrer Peter Marinkovic fortgesetzt.
Süddeutsche Zeitung, 20.03.2004
Zitationshilfe
„Invokation“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Invokation>, abgerufen am 26.01.2022.

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