Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Irrationalismus, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Irrationalismus · wird nur im Singular verwendet
Aussprache 
Worttrennung Ir-ra-ti-ona-lis-mus · Ir-ra-tio-na-lis-mus
Wortzerlegung irrational -ismus
Herkunft Latein
eWDG

Bedeutung

Anschauung, nach der das Irrationale, Unergründliche eine große Rolle im Leben spielt
in gegensätzlicher Bedeutung zu Rationalismus
Beispiele:
der Irrationalismus in den Systemen großer Philosophen
die Wissenschaftsfeindlichkeit des Irrationalismus

Typische Verbindungen zu ›Irrationalismus‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Irrationalismus‹.

Verwendungsbeispiele für ›Irrationalismus‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dennoch ist eine solche Bewertung des heutigen Irrationalismus sehr oberflächlich. [Deutsche Zeitschrift für Philosophie, 1983, Nr. 6, Bd. 31]
Aber niemals verflüchtigte sich diese Lehre zu einem völligen Irrationalismus. [Mannheim, Karl: Ideologie und Utopie, Frankfurt a.M: Klostermann 1985 [1929], S. 119]
Sie hat derlei Irrationalismus in der Tat weniger denn je nötig. [Die Zeit, 17.06.1983, Nr. 25]
Einem populären Irrationalismus habe er das Wort geredet, hat man gesagt. [Süddeutsche Zeitung, 17.02.1994]
Und seit 20 Jahren nehmen sie wie alle Irrationalismen sogar wieder zu. [Der Tagesspiegel, 04.11.1999]
Zitationshilfe
„Irrationalismus“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Irrationalismus>.

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