Irrationalismus, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Irrationalismus · wird nur im Singular verwendet
Aussprache 
Worttrennung Ir-ra-ti-ona-lis-mus · Ir-ra-tio-na-lis-mus
Herkunft Latein
Wortzerlegung irrational-ismus
eWDG, 1969

Bedeutung

Anschauung, nach der das Irrationale, Unergründliche eine große Rolle im Leben spielt
Gegenwort zu Rationalismus
Beispiele:
der Irrationalismus in den Systemen großer Philosophen
die Wissenschaftsfeindlichkeit des Irrationalismus

Typische Verbindungen zu ›Irrationalismus‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Irrationalismus‹.

Verwendungsbeispiele für ›Irrationalismus‹

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Einem populären Irrationalismus habe er das Wort geredet, hat man gesagt.
Süddeutsche Zeitung, 17.02.1994
Dennoch ist eine solche Bewertung des heutigen Irrationalismus sehr oberflächlich.
Deutsche Zeitschrift für Philosophie, 1983, Nr. 6, Bd. 31
Sie hat derlei Irrationalismus in der Tat weniger denn je nötig.
Die Zeit, 17.06.1983, Nr. 25
Aber niemals verflüchtigte sich diese Lehre zu einem völligen Irrationalismus.
Mannheim, Karl: Ideologie und Utopie, Frankfurt a.M: Klostermann 1985 [1929], S. 119
Der augenblicklich krampfhaft betonte Irrationalismus lässt sich in Wahrheit nur als Überkompensation bewerten.
Heller, Hermann: Staatslehre, Leiden: Sijthoff 1934, S. 168
Zitationshilfe
„Irrationalismus“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Irrationalismus>, abgerufen am 22.09.2020.

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