Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Irritation, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Ir-ri-ta-ti-on
Wortzerlegung irritieren -ation
Wortbildung  mit ›Irritation‹ als Letztglied: Hautirritation
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

bildungssprachlich
a)
auf jmdn., etw. ausgeübter Reiz; Reizung
b)
das Erregtsein, Verärgerung
c)
Verwirrung, Zustand des Verunsichertseins

Thesaurus

Synonymgruppe
Beunruhigung · Irritation · Reizung
Oberbegriffe
Synonymgruppe
Desorientierung · Irritation · Verwirrung  ●  Zinower  ugs.

Typische Verbindungen zu ›Irritation‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Irritation‹.

Verwendungsbeispiele für ›Irritation‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Zum anderen kann es zu Irritationen führen, wenn neue Geräte angeschlossen werden. [C't, 1997, Nr. 2]
Trotz immer wieder aufkeimender Irritationen sollte er sich als recht beständig erweisen. [Die Zeit, 10.02.2000, Nr. 7]
Das sollte man ernst nehmen, durchaus im Sinne einer möglichen Irritation. [Die Zeit, 12.08.1999, Nr. 33]
Irritationen dürfte der konsequente Mann aus dem Norden mit seinen Thesen in nahezu jeder Gruppe auslösen. [Die Zeit, 19.04.1996, Nr. 17]
Ein Werbespot aus den neunziger Jahren betonte die Einheit von Herr und Hund und führte zu gewissen Irritationen. [Hars, Wolfgang: Nichts ist unmöglich! Lexikon der Werbesprüche, München: Piper 2001 [1999], S. 109]
Zitationshilfe
„Irritation“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Irritation>.

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