Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Irrsinnige, die oder der

Grammatik Substantiv (Femininum, Maskulinum) · Genitiv Singular: Irrsinnigen · Nominativ Plural: Irrsinnige(n)
Mit Pluralendung ‑n wird das Wort in der schwachen Flexion (bestimmter Artikel) und der gemischten Flexion (Indefinitpronomen, Possessivpronomen) gebildet, z. B. die, keine Irrsinnigen, in der starken Flexion ist die Endung unmarkiert, z. B. zwei, einzelne Irrsinnige.
Worttrennung Irr-sin-ni-ge
Grundformirrsinnig
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

jmd., der irrsinnig ist

Verwendungsbeispiele für ›Irrsinnige‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nein, das kann höchstens ein Irrsinniger gewesen sein, der so was geäußert hat. [o. A.: Einhundertdreiundsechzigster Tag. Dienstag, 25. Juni 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 11542]
Aber damals war ich einen Tag lang wie ein Irrsinniger. [Ganghofer, Ludwig: Lebenslauf eines Optimisten. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1911], S. 26359]
Acht Tage lang habe er sich »wie ein Irrsinniger benommen. [Die Zeit, 12.06.2012, Nr. 14]
Ich sah rot vor Augen und benahm mich wie ein Irrsinniger. [Haffner, Sebastian: Geschichte eines Deutschen, Stuttgart: Dt. Verl.-Anst. 2000 [1939], S. 225]
Der Beamte glaubte zunächst, es mit einem Irrsinnigen zu tun zu haben. [Friedländer, Hugo: Der Mord im Essener Stadtwalde. In: ders., Interessante Kriminal-Prozesse, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1910], S. 941]
Zitationshilfe
„Irrsinnige“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Irrsinnige>.

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