Ismus, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Ismus · Nominativ Plural: Ismen
Aussprache
WorttrennungIs-mus
HerkunftLatein
eWDG, 1969

Bedeutung

spöttisch bloße Theorie, theoretisches Gedankengebäude
Beispiele:
das ist doch bloß wieder so ein Ismus!
Formalismus, Surrealismus, Symbolismus ... mit den Abarten dieser verschiedenen Ismen [R. BartschTür zu94]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ja, Ismus ist falsches Bewußtsein, aber ist anderes menschenmöglich als solches?
Die Zeit, 04.01.1993, Nr. 01
Dann ist er allerdings kein "Ismus" mehr und keine Ideologie.
Süddeutsche Zeitung, 31.03.2001
Die informelle Malerei hieß hierzulande oft genug Tachismus, ein Ismus musste es wohl sein.
Die Zeit, 04.11.1999, Nr. 45
In der Konfrontation mit der Moderne entstand dann "der Katholizismus", also ein Ismus neben anderen Ismen, eine Weltanschauung.
Die Welt, 06.05.2000
Dieser Monismus Haeckels, der sich »im weitesten Sinne« so ziemlich mit jedem andern Ismus verträgt, ist denn auch zu Schnittlauch auf allen Suppen geworden.
Mauthner, Fritz: Wörterbuch der Philosophie. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1910], S. 10613
Zitationshilfe
„Ismus“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Ismus>, abgerufen am 07.12.2019.

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