Jagdschein, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungJagd-schein
WortzerlegungJagdSchein2
eWDG, 1969

Bedeutungen

1.
Ausweis, der zur Jagd berechtigt
2.
salopp, scherzhaft amtliche Bescheinigung der Unzurechnungsfähigkeit
Beispiel:
Wer einen Jagdschein hat, kann machen, was er will [RemarqueIm Westen251]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Besitz Erteilung Inhaber Waffenbesitzkarte Waffenschein besitzen entziehen gültig

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Jagdschein‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Erst verlor seinen Job, dann musste er sein Gewehr abgeben, später den Jagdschein.
Bild, 13.07.2001
Selbst wenn ich es wollte, dürfte ich nach dem Gesetz nicht über jagdliche Belange mitbestimmen, denn ich besitze keinen Jagdschein.
Süddeutsche Zeitung, 20.04.1996
In der Ganovensprache nennt man das den »kleinen Jagdschein«, auf juristisch spricht man von »schuldunfähig«.
konkret, 1984
Du hast nur noch dieses Weib im Kopf und deinen Jagdschein als politisch Verfolgter.
Schulze, Ingo: Simple Storys, Berlin: Berlin-Verl. 1998, S. 145
Dies gilt nicht für die Inhaber von Waffenscheinen oder Jagdscheinen.
o. A.: Waffengesetz (WaffG). In: Sartorius 1: Verfassungs- und Verwaltungsgesetze der Bundesrepublik Deutschland, München: Beck 1998
Zitationshilfe
„Jagdschein“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Jagdschein>, abgerufen am 16.11.2018.

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