Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Jagdschein, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Jagdschein(e)s · Nominativ Plural: Jagdscheine
Aussprache 
Worttrennung Jagd-schein
Wortzerlegung Jagd Schein2
eWDG

Bedeutungen

1.
Ausweis, der zur Jagd berechtigt
2.
salopp, scherzhaft amtliche Bescheinigung der Unzurechnungsfähigkeit
Beispiel:
Wer einen Jagdschein hat, kann machen, was er will [ RemarqueIm Westen251]

Thesaurus

Synonymgruppe
Jagdschein  ●  grünes Abitur  ugs.
Oberbegriffe

Typische Verbindungen zu ›Jagdschein‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Jagdschein‹.

Verwendungsbeispiele für ›Jagdschein‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In der Ganovensprache nennt man das den »kleinen Jagdschein«, auf juristisch spricht man von »schuldunfähig«. [konkret, 1984]
Schon früher ist der passionierte Jäger ohne Jagdschein nachts zum Wildern in den Wald gefahren. [Die Zeit, 21.02.1994, Nr. 08]
Der treudoofe Untertan, vorzugsweise jener ohne Jagdschein, kommt für die Rechnung auf. [Die Zeit, 10.12.1993, Nr. 50]
Dazu kommt ein tschechischer Jagdschein, vier Wochen gültig, zu fünfzehn Dollar. [Die Zeit, 05.11.1965, Nr. 45]
Selbst wenn ich es wollte, dürfte ich nach dem Gesetz nicht über jagdliche Belange mitbestimmen, denn ich besitze keinen Jagdschein. [Süddeutsche Zeitung, 20.04.1996]
Zitationshilfe
„Jagdschein“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Jagdschein>.

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