Jagdzauber, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
WorttrennungJagd-zau-ber (computergeneriert)
WortzerlegungJagdZauber
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Mythologie Zauberformel, Ritus, durch den Jagdglück heraufbeschworen oder die Kraft des erlegten Tieres auf den Jäger übertragen werden soll

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Möglicherweise handelt es sich bei den symbolhaften Verzierungen um eine Art Jagdzauber.
Die Welt, 06.07.1999
Auch der Jagdzauber gehört in diese sich in Kultischen Handlungen niederschlagende, typisch menschliche Ideenwelt.
Prenter, R.: Anthropologie. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1957], S. 9359
Eine Anzahl Zeichnungen, Malereien und Plastiken dienten ihrem Charakter nach unzweifelhaft dem Jagdzauber.
o. A.: Lexikon der Kunst - H. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1991], S. 17353
Selten wird es zur Geisterabwehr, öfters zur Winderzeugung und zum Jagdzauber verwendet.
Schneider, Marius: Schwirrholz. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1965], S. 24618
In einem ähnlich magischen Gemütszustand lebten wahrscheinlich auch unsere Vorfahren, als sie die urzeitlichen Höhlen mit ihrem Jagdzauber bemalten.
Die Zeit, 28.11.1986, Nr. 49
Zitationshilfe
„Jagdzauber“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Jagdzauber>, abgerufen am 24.08.2019.

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