Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Jakob

Grammatik Eigenname
Aussprache 
Worttrennung Ja-kob
Wortbildung  mit ›Jakob‹ als Erstglied: Jakobsleiter · Jakobslilie · Jakobsmuschel · Jakobsstab · Jakobstag
Herkunft Hebräisch
eWDG

Bedeutung

umgangssprachlich, scherzhaft der wahre Jakob (= der, das Rechte)
Beispiel:
dieser Kuchen ist für mich der wahre Jakob

Verwendungsbeispiele für ›Jakob‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ich komme nachher noch zu dir rauf ", sagt Jakob matt. [Becker, Jurek: Jakob der Lügner, Berlin: Aufbau-Verl. 1969, S. 108]
Aber besser er merkt den wahren Jakob heute, wie morgen! [Goote, Thor [d.i. Langsdorff, Werner von]: Die Fahne Hoch!, Berlin: Zeitgeschichte-Verlag 1933 [1933], S. 68]
Zwei Tage später lag der neunjährige Jakob auf dem Sofa. [Die Zeit, 23.11.2009, Nr. 47]
Die überlegenen Kräfte siegten, und Jakob floh wieder nach Frankreich. [Die Zeit, 08.05.1992, Nr. 20]
Der kleine Jakob ging für sein Leben gern »nach Hof«. [Lehmann, Lilli: Mein Weg. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1913], S. 23054]
Zitationshilfe
„Jakob“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Jakob>.

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