Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Jakobinermütze, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Jakobinermütze · Nominativ Plural: Jakobinermützen
Worttrennung Ja-ko-bi-ner-müt-ze
Wortzerlegung Jakobiner Mütze
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

(ursprünglich phrygische) von den Jakobinern als Freiheitssymbol getragene rote Mütze mit hinten auf die Schulter herabhängender, beutelartiger Verlängerung

Verwendungsbeispiele für ›Jakobinermütze‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wer ist dieser Autor, der es unternimmt, die magische Jakobinermütze zu entzaubern? [Die Zeit, 08.11.1956, Nr. 45]
Fröhlich pfeifend erhebe ich mich aus den Kissen und folge der schönen barbusigen Dame mit der Jakobinermütze durch den Tag. [Die Welt, 06.09.2003]
Rot gilt in der Farbensymbolik als die Farbe der Revolution (rote Jakobinermütze). [Eschenburg, Theodor: Staat und Gesellschaft in Deutschland, Stuttgart: Schwab 1957 [1956], S. 701]
Man redete sich mit "Bürger" an, trug die Jakobinermütze und pflanzte Freiheitsbäume. [Die Zeit, 25.06.1998, Nr. 27]
Statt revolutionärer Jakobinermütze trägt der eine Schlafmütze – als Sinnbild eines unmündigen Bürgers. [Der Tagesspiegel, 05.04.2002]
Zitationshilfe
„Jakobinermütze“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Jakobinerm%C3%BCtze>.

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