Janitschar, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Worttrennung Ja-ni-tschar · Ja-nit-schar
Wortbildung  mit ›Janitschar‹ als Erstglied: Janitscharenmusik
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

Soldat einer Kerntruppe des osmanischen Sultans
14. bis 18. Jahrhundert

Verwendungsbeispiele für ›Janitschar‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Eine Theorie geht dahin, daß darin der Tschausch weiterlebt, ein niedriger Rang bei den weiland türkischen Janitscharen.
Süddeutsche Zeitung, 15.11.1996
Die Janitscharen andererseits versuchten sie für ihre eigenen Familien zu monopolisieren.
Weber, Max: Wirtschaft und Gesellschaft. In: Weber, Marianne (Hg.), Grundriß der Sozialökonomik, Tübingen: Mohr 1922 [1909-1914, 1918-1920], S. 1047
Nachmittags ritt der Sultan mit seinen Janitscharen in die Stadt und gebot dem wüsten Treiben ein Ende.
Die Zeit, 23.08.1974, Nr. 35
Nach Ausrüstung und persönlicher Geschicklichkeit waren die Janitscharen etwa dasselbe wie die englischen Bogenschützen, aber ihre Disziplin befähigte sie zu noch höheren Leistungen.
Delbrück, Hans: Geschichte der Kriegskunst im Rahmen der politischen Geschichte - Dritter Teil: Das Mittelalter, Berlin: Directmedia Publ. 2002 [1923], S. 24632
Die Türken wurden vernichtend geschlagen, die gefürchteten Janitscharen im Straßenkampf niedergemetzelt.
Merzbacher, Friedrich: Europa im 15. Jahrhundert. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1964], S. 4764
Zitationshilfe
„Janitschar“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Janitschar>, abgerufen am 28.11.2021.

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