Janitscharenmusik

Worttrennung Ja-ni-tscha-ren-mu-sik · Ja-nit-scha-ren-mu-sik
Wortzerlegung  Janitschar Musik
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
(türkische) Militärmusik mit Trommeln, Becken, Triangel, Schellenbaum o. Ä.
2.
charakteristisches Instrumentarium, Schlagzeug der Janitscharenmusik

Verwendungsbeispiele für ›Janitscharenmusik‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die türkische Janitscharenmusik, die Beethoven da eingeschoben hat, erhält dadurch einen völlig neuen Charakter.
Süddeutsche Zeitung, 16.12.1994
Der Klang ist dunkel, der Anschlag klopfend, was dafür sprechen könnte, daß zur Janitscharenmusik das Spiel der Becken mit intermittierendem Berühren der Ränder gehört hat.
Caskel, Christoph: Schlaginstrumente. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1963], S. 9286
Lepsius läßt zur Janitscharenmusik den müdigkeitswirren Kopf immer tiefer sinken.
Werfel, Franz: Die Vierzig Tage des Musa Dagh I, Stockholm: Bermann - Fischer 1947 [1933], S. 155
Aus der Peterskirche ging es dann unter den Klängen einer Janitscharenmusik zu feierlichem Umzug hinaus in die Stadt.
Seidel, Ina: Das Wunschkind, Frankfurt a. M. u. a.: Ullstein 1987 [1930], S. 349
Erst als Janitscharenmusik auch Rückzug vermeldete, türkischer Kaffee am Kahlenberg zurückblieb, ließ sich Europa zu einer Türkomanie oder Häme herab.
Die Zeit, 26.08.1994, Nr. 35
Zitationshilfe
„Janitscharenmusik“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Janitscharenmusik>, abgerufen am 28.11.2021.

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