Jeu, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Jeus · Nominativ Plural: Jeus
Aussprache 
Herkunft Französisch
eWDG

Bedeutung

veraltet Kartenspiel
Beispiel:
Er kam aus dem Klub, wo er ... ein kleines Jeu gemacht hatte [ Th. MannBuddenbrooks1,323]

Verwendungsbeispiele für ›Jeu‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Spieler sind in der Wahl der Personen, die sie anborgen, um dem Jeu huldigen zu können, sehr wenig wählerisch.
Baudissin, Wolf von u. Baudissin, Eva von: Spemanns goldenes Buch der Sitte. In: Zillig, Werner (Hg.), Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1901], S. 23071
Sie schickte dem vom Jeu ruinierten Baron einen größeren Scheck, womit der Gentleman seine dringendsten Schulden bezahlte, ohne jedoch zu ihr zu reisen.
Berliner Tageblatt (Morgen-Ausgabe), 03.03.1911
Er flanierte über die Esplanade, er promenierte über die Avenuen, und abends machte er ein Jeu am Roulette-Tisch.
Die Zeit, 06.03.1992, Nr. 11
Es kam, im Anschluß an das Mittagessen, öfter zu einem Jeu.
Friedländer, Hugo: Der König der Spieler Rudolf Stallmann und Genossen auf der Anklagebank. In: ders., Interessante Kriminal-Prozesse, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1913], S. 3789
Dort wurde das Jeu fortgesetzt mit dem Schlußeffekt, daß v. Kayser 12400 M. verloren hatte.
Friedländer, Hugo: Der Klub der Harmlosen. In: ders., Interessante Kriminal-Prozesse, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1912], S. 26036
Zitationshilfe
„Jeu“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Jeu>, abgerufen am 25.10.2021.

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