Jochbogen

WorttrennungJoch-bo-gen
WortzerlegungJochBogen1
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
Anatomie Teil des Jochbeins
2.
Architektur Gewölbebogen über einem Joch

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Haut über dem Jochbogen zum linken Auge hin schimmerte bläulich, am Kopf über dem linken Ohr entstand eine Beule.
Killian, Hans: Auf Leben und Tod, München: Wilhelm Heyne Verlag 1976, S. 267
Das kühle Patriarchengesicht des Rheinländers war geprägt durch die starken Jochbogen, die ihn auch zum Indianer-Ehrenhäuptling prädestinieren mußten.
Die Zeit, 01.03.1971, Nr. 09
Dieser erhielt seinen Namen, der Wangensaurier bedeutet, von merkwürdigen Knochenauswüchsen an Jochbogen und Unterkiefer.
Reinhardt, Ludwig: Vom Nebelfleck zum Menschen, München: Reinhardt 1909, S. 392
So liegt über den Jochbögen der Wange, dem Unterkieferwinkel und der Stirn wenig Gewebe.
Süddeutsche Zeitung, 11.06.2002
Diese Muskelgruppe bildet sich mit der Gestaltung des Jochbogens und der Vergrößerung des Hirnschädels, sowie mit der Umgestaltung des Kiefergelenks bei den Säugern weitgehend um.
Portmann, Adolf: Einführung in die vergleichende Morphologie der Wirbeltiere, Basel: Schwabe 1959 [1948], S. 107
Zitationshilfe
„Jochbogen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Jochbogen>, abgerufen am 21.11.2019.

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