Josephinismus

Worttrennung Jo-se-phi-nis-mus
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

aufgeklärte katholische Staatskirchenpolitik im Österreich des 18. und 19. Jahrhunderts, die auch noch die Staatsauffassung der österreichischen Beamten und Offiziere des 19. Jahrhunderts bestimmte

Verwendungsbeispiele für ›Josephinismus‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Stadler sieht hier das Erbe einer spezifisch österreichischen Tradition seit dem Josephinismus.
Süddeutsche Zeitung, 30.08.1997
In Deutschland ging er durch die Säkularisation unter, in Osterreich hemmte ihn der Josephinismus.
Hofmeister, Ph.: Piaristen. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 26463
Von einer ungebrochen kirchlich-katholischen Haltung Maria Theresias wird man nicht mehr sprechen können, sie vielmehr als »Mutter des Josephinismus« 16 ansehen müssen.
o. A.: Die Kirche im Zeitalter des Absolutismus und der Aufklärung. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1970], S. 1232
Trostlos ist dagegen die Lage in der Tschechoslowakei 40. Der »marxistische Josephinismus« dieses Landes läßt der Kirche nur noch einen schmalen Lebensraum und winzige Gestaltungsfreiheit.
o. A.: Die Weltkirche im 20. Jahrhundert. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1979], S. 14904
Zitationshilfe
„Josephinismus“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Josephinismus>, abgerufen am 28.10.2021.

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