Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Jungenstreich, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Jungenstreich(e)s · Nominativ Plural: Jungenstreiche
Aussprache 
Worttrennung Jun-gen-streich
Wortzerlegung Junge1 Streich
eWDG

Bedeutung

aus jungenhaftem Übermut begangene Tat
Beispiel:
ein lustiger, dummer, böser Jungenstreich

Thesaurus

Synonymgruppe
Bubenstreich · Bubenstück · Eulenspiegelei · Jungenstreich · Lausbubenstreich · Lausbüberei · Schabernack · Schelmenstreich · Schelmenstück  ●  Dummejungenstreich  Hauptform · Donquichotterie  geh. · Hanswurstiade  geh., veraltend
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Jungenstreich‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Jungenstreich‹.

Verwendungsbeispiele für ›Jungenstreich‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wohl deshalb vermutet er, dass die Tat eher als »dummer Jungenstreich« gewertet wird. [Der Tagesspiegel, 18.11.1999]
Der Jungenstreich, mit dem die Musikwelt düpiert wurde, erregte damals bundesweit Aufsehen. [Süddeutsche Zeitung, 17.10.2002]
Gomulka wirft sie lächelnd herunter und sagt nur »Dummer Jungenstreich«. [Die Zeit, 07.05.1965, Nr. 19]
Für den jungen Samuel war der Jungenstreich vielleicht der entscheidende Ansporn, Kunst zu studieren. [Die Zeit, 13.06.2011, Nr. 24]
Was hier passiert ist, wollten wir sagen, ist kein Jungenstreich, keine Albernheit, sondern eine schwerwiegende Straftat. [Die Zeit, 21.06.2006, Nr. 26]
Zitationshilfe
„Jungenstreich“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Jungenstreich>.

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