Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Jungfräulichkeit, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Jung-fräu-lich-keit
Wortzerlegung jungfräulich -keit
eWDG

Bedeutung

gehoben
Beispiel:
ein Mädchen von ausgesprochener Jungfräulichkeit
übertragen Unberührtheit
Beispiel:
die Jungfräulichkeit der Steppen Asiens

Thesaurus

Synonymgruppe
(sexuelle) Unschuld · Jungfräulichkeit · Unbeflecktheit (bibl.) · Unberührtheit  ●  Virginität  fachspr.
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Jungfräulichkeit‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Jungfräulichkeit‹.

Verwendungsbeispiele für ›Jungfräulichkeit‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber sie hält, wie sie sagt, ihre Jungfräulichkeit in Ehren. [Elias, Norbert: Über den Prozeß der Zivilisation – Soziogenetische und psychogenetische Untersuchungen Bd. 1, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1992 [1939], S. 226]
Die Farbe Weiß habe mit Jungfräulichkeit sehr wenig zu tun, Weiß sei einfach festlich, und vor allem könne man Weiß mit allem kombinieren. [Süddeutsche Zeitung, 20.04.1996]
Dies erklärt sich dadurch, daß Mädchen später heiraten; an diesem Tag verlieren sie traditionsgemäß ihre Jungfräulichkeit. [Süddeutsche Zeitung, 07.10.1994]
Außerdem sind die Männer genauso Opfer dieser Kultur der Jungfräulichkeit, wenn auch nur indirekt. [Die Welt, 29.01.2005]
Die junge Frau gibt zu, dass es nicht leicht war, ihre Jungfräulichkeit bis heute zu bewahren. [Bild, 05.03.2002]
Zitationshilfe
„Jungfräulichkeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Jungfr%C3%A4ulichkeit>.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Jungfrauengeburt
Jungfrau
Jungflug
Jungfisch
Jungfilmer
Junggeselle
Junggesellenabend
Junggesellenabschied
Junggesellenbude
Junggesellendasein