Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Jungpaläolithikum

Worttrennung Jung-pa-lä-oli-thi-kum · Jung-pa-läo-li-thi-kum
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

Geologie letzte Periode der Altsteinzeit, des Paläolithikums

Verwendungsbeispiele für ›Jungpaläolithikum‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Für das nordwestdeutsche Jungpaläolithikum läßt sich eindeutig die Verwendung verschieden gefärbten Flintmaterials durch die einzelnen Gruppen nachweisen. [Rust, Alfred: Der primitive Mensch. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 628]
Beim Betreten des Raumes wird man ins Jungpaläolithikum, in die ausklingende Altsteinzeit, zurückgeworfen. [Die Zeit, 11.11.1988, Nr. 46]
Wie in den Pollauer Bergen während des Jungpaläolithikums wurde dieses Material auch in Jericho für kultische Zwecke verwendet. [Pittioni, Richard: Der urgeschichtliche Horizont der historischen Zeit. In: Mann, Golo u. a. (Hgg.) Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 922]
Markante Spuren hat im gesamten Jungpaläolithikum nur der Stichel hinterlassen, denn die schmale Arbeitsschneide markierte eindeutig. [Rust, Alfred: Der primitive Mensch. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 602]
Doch seit dem Eintritt des Jungpaläolithikums vor vierzigtausend Jahren »geschieht« innerhalb viel kürzerer Zeiträume auf einmal viel mehr als vorher. [Heuß, Alfred: Einleitung. In: Mann, Golo u. a. (Hgg.) Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 46]
Zitationshilfe
„Jungpaläolithikum“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Jungpal%C3%A4olithikum>.

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