Kölnischwasser, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungKöl-nisch-was-ser
eWDG, 1969

Bedeutung

erfrischendes Duftwasser mit Geruchsstoffen der Zitruspflanzen, das zuerst in Köln hergestellt wurde
Beispiel:
eine Flasche Kölnischwasser

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Auch läßt der stechende Geruch sich durch Versprühen von Kölnischwasser in der Wohnung fast gänzlich verdrängen.
Beyer, Marcel: Flughunde, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1995 [1995], S. 43
Ein Erfrischungswasser wie Lavendel oder Kölnischwasser kann auch ein Herr mit sich führen.
Smolka, Karl: Gutes Benehmen von A - Z. In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1957], S. 19068
Die Waffen schweigen, aber der Kölner Frieden ist Frieden für den Tag, diplomatisches Kölnischwasser.
Die Welt, 11.06.1999
Da der Handel und Konsum von Alkohol in dem Land verboten ist, wird oft Kölnischwasser als Ersatz getrunken.
Süddeutsche Zeitung, 10.06.2002
Eine Sinfonie von Seife, Puder, Haarwasser und Kölnischwasser wirkt nicht immer verläßlich angenehm.
Haluschka, Helene: Noch guter Ton? In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1938], S. 3077
Zitationshilfe
„Kölnischwasser“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kölnischwasser>, abgerufen am 15.12.2019.

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