Künstlertum, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Künstlertum(e)s · wird nur im Singular verwendet
Aussprache 
Worttrennung Künst-ler-tum
Wortzerlegung Künstler-tum
eWDG

Bedeutung

Wesen, besondere Art des Künstlers
Beispiele:
sein überragendes Künstlertum
Thomas Manns Künstlertum war dem von Tschechow nahe verwandt [ Urania1960]
sein erwachendes Künstlertum [ HesseNarziß5,165]

Typische Verbindungen zu ›Künstlertum‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Künstlertum‹.

Verwendungsbeispiele für ›Künstlertum‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber wehe, man würde es wagen, ihr Künstlertum in Frage zu stellen!
Süddeutsche Zeitung, 02.10.2001
Man wird vielleicht sagen, damit beweise er eben sein Künstlertum.
Heuß, Alfred: Hellas. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 29037
Sonach wäre die schwebende Gestalt der weiblich-mütterliche Genius des Künstlertums.
Hofmann, Werner: Das irdische Paradies, München: Prestel 1991 [1960], S. 206
Die Art, in welcher der jüdische Komponist die überlieferten Quellen verwendet, ist von seinem individuellen Künstlertum abhängig.
Die Zeit, 01.07.1948, Nr. 27
Er hat nicht den Mut, in diesen Mädchen ein tiefes Künstlertum zu erlauschen, zu entdecken.
Altenberg, Peter: Pròdromos. In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1906], S. 6183
Zitationshilfe
„Künstlertum“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/K%C3%BCnstlertum>, abgerufen am 07.05.2021.

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