KZ

GrammatikSubstantiv
GrundformKonzentrationslager
Wortbildung mit ›KZ‹ als Erstglied: ↗KZ-Baracke · ↗KZ-Flüchtling · ↗KZ-Gedenkstätte · ↗KZ-Häftling · ↗KZ-Methoden · ↗KZ-Wächter · ↗KZ-Überlebende · ↗KZler
DWDS-Minimalartikel, 2010

Bedeutung

Beispiel:
er wurde von den Nazis ins KZ geworfen

Thesaurus

Geschichte
Synonymgruppe
KL · KZ · ↗Konzentrationslager  ●  Schutzhaftlager  veraltet
Unterbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Abtransport Arbeitslager Aufseher Außenlager Außenstelle Befreiung Dachauer Deportation Einweisung Gedenkstätte Homosexueller Häftling Internierungslager Jüdin Nazi Nazi-Zeit Nebenlager Speziallager Tag der Befreiung Todesmarsch befreit deportieren ermorden inhaftieren internieren umkommen vergasen verschleppen Überlebende überleben

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›KZ‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Demzufolge soll KZ. de für eine Ferienvermittlung und SS. de für ein Shopping-Angebot verwendet werden.
Die Zeit, 09.11.2009, Nr. 45
Die wirkliche Geschichte des KZ reicht aber weiter zurück als der bloße Name.
Kurz, Robert: Schwarzbuch Kapitalismus, Frankfurt a. M.: Eichborn 1999, S. 607
Wenn einer hier von Betreuen spricht, den muß man gleich ins KZ stecken.
Der Spiegel, 31.03.1980
Dafür habe ich mich im KZ halb lahm schlagen lassen.
Simmel, Johannes Mario: Es muß nicht immer Kaviar sein, Zürich: Schweizer Verl.-Haus 1984 [1960], S. 478
Ich habe es nicht gewußt, aber offensichtlich ist das Ende ein KZ gewesen.
o. A.: Einhunderterster Tag. Samstag, 6. April 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 9222
Zitationshilfe
„KZ“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/KZ>, abgerufen am 20.10.2019.

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