Kabbala, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungKab-ba-la
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

a)
vor allem im Mittelalter   stark mit Buchstaben- und Zahlendeutung arbeitende jüdische Geheimlehre und Mystik
b)
auf der Kabbala aufbauende esoterische und theosophische Bewegung im Judentum

Typische Verbindungen
computergeneriert

Alchimie Anhängerin Astrologie Erforscher Erforschung Geheimlehre Geist Mystik Philosophie Studium Symbol Talmud Zahlenmystik christlich jüdisch lehren studieren

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Kabbala‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Was ihn anzog, war das magisch-mystische Element des Glaubens, die Kabbala.
Die Welt, 07.12.1999
Die neue Popkulturkompatibilität der ehemals geheimen Lehren der Kabbala führt zu wunderlichen Verbindungen.
Süddeutsche Zeitung, 05.06.2004
Es war ein Sieg damals zur Zeit des Reuchlin, die Kabbala mit den anderen Schriften der Juden vorm Verbrennen gerettet zu haben.
Schuder, Rosemarie: Agrippa und Das Schiff der Zufriedenen, Berlin u. a.: Aufbau-Verl. 1987 [1977], S. 383
Aus Italien kam die Kabbala um 1600 auch nach Polen.
Grobel, K.: Judentum. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1959], S. 19827
Andere Ingredienzien kommen noch dazu, besonders solche aus der Kabbala.
Hirschberger, Johannes: Geschichte der Philosophie, Bd. 2: Neuzeit und Gegenwart. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1952], S. 1122
Zitationshilfe
„Kabbala“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kabbala>, abgerufen am 08.12.2019.

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