Kabeljau, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Kabeljaus · Nominativ Plural: Kabeljaue
GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Kabeljaus · Nominativ Plural: Kabeljaus
Aussprache
WorttrennungKa-bel-jau (computergeneriert)
HerkunftNiederländisch
eWDG, 1969

Bedeutung

im Meer lebender, gefräßiger Raubfisch von olivgrüner oder blauer Farbe mit dunklen Flecken, der als Speisefisch verwendet wird
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Kabeljau m. zu den Dorschen gehörender Speisefisch des Nordatlantik. Die Herkunft des Namens ist unbekannt. (Herleitungen aus dem Bask. sind nicht haltbar.) Frühestes Zeugnis ist mlat. cabellauwus (12. Jh.) auf nl. Sprachgebiet. Diesem entsprechendes mnl. cabbeliau, cabeljau, cablau dringt in die Küstengebiete der Nord- und Ostsee vor, vgl. mnd. kabelow, kabbelouw (14. Jh.), und wird durch Handel und Naturbeschreibungen im Hd. bekannt, vgl. Cabbelau (17. Jh.), Kabliau (18. Jh.), danach (wohl mit erneuter Anlehnung an nl. kabeljauw) allgemein Kabeljau.

Thesaurus

Synonymgruppe
Dorsch · Kabeljau
Oberbegriffe
Unterbegriffe
  • Kohlfisch · ↗Köhler · ↗Seelachs  ●  Pollachius virens  lat.
  • Kalmück · ↗Pollack · Steinköhler  ●  Gelbes Kohlmaul  selten · Helles  selten · Wrackfisch  selten

Typische Verbindungen
computergeneriert

Alaska-Seelachs Aussterben Beifang Dorsch Fangmenge Fangquote Fangstopp Fangverbot Flunder Heilbutt Hering Krabbe Lachs Makrele Nordsee Rotbarsch Schellfisch Scholle Schwertfisch Seehecht Seelachs Seezunge Senfsauce Steinbutt Stockfisch Thunfisch Wittling gebraten gesalzen getrocknet

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Kabeljau‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Für den Kabeljau als Art muss das nicht schlecht sein.
Die Zeit, 09.01.2012, Nr. 02
Denn es ist nicht gelungen, in der Europäischen Union einen vollkommenen Schutz für den Kabeljau durchzusetzen.
Der Tagesspiegel, 09.08.2003
Die Barentssee zählt zu den fischreichsten Gebieten der Erde (vor allem Kabeljau und Rotbarsch).
o. A. [mb]: Barentssee. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1988]
Dennoch reichte seine Welterfahrung in jenem Frühjahr über die Fanggründe von Kabeljau und Heilbutt hinaus.
Fries, Fritz Rudolf: Der Weg nach Oobliadooh, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1966, S. 189
Der größte Teil der seegefangenen Fische - vor allem Kabeljau, Seelachs und Rotbarsch - wird als Fischfilet tiefgefroren.
Grahneis, Heinz u. Horn, Karlwilhelm (Hg.), Taschenbuch der Hygiene, Berlin: Verlag Volk u. Gesundheit 1972 [1967], S. 436
Zitationshilfe
„Kabeljau“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kabeljau>, abgerufen am 15.12.2018.

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