Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Kaderakte, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Kaderakte · Nominativ Plural: Kaderakten
Worttrennung Ka-der-ak-te
Wortzerlegung Kader Akte
eWDG

Bedeutung

DDR Akte, die Angaben zur Person des Beschäftigten enthält, wie Lebenslauf und Angaben über den beruflichen und politischen Entwicklungsweg
Beispiel:
der neue Betrieb forderte die Kaderakte an

Verwendungsbeispiele für ›Kaderakte‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ich bewarb mich damals auch bei verschiedenen Theatern, es gab aber immer dieses Problem mit der Kaderakte. [Die Zeit, 05.11.2001, Nr. 45]
Die Kaderakte wurde immer weiter gereicht, insgesamt acht Mal bis 1989, dem Jahr der Samtenen Revolution. [Die Welt, 24.09.1999]
Trotzdem sieht der Pensionär nicht so abweisend aus wie auf den Fotos seiner Kaderakte. [Der Tagesspiegel, 15.05.2002]
Auch er blättert die „Kaderakte“ Wehners auf, allerdings nicht um anzuklagen und zu richten, sondern um zu verstehen, wie es gewesen sein könnte. [Die Zeit, 26.03.1993, Nr. 13]
Aus der Kaderakte Thärichens geht hervor, dass er ein hochkarätiger SED‑Funktionär werden sollte. [Die Welt, 08.10.2003]
Zitationshilfe
„Kaderakte“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kaderakte>.

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