Kaderakte, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
WorttrennungKa-der-ak-te
eWDG, 1969

Bedeutung

DDR Akte, die Angaben zur Person des Beschäftigten enthält, wie Lebenslauf und Angaben über den beruflichen und politischen Entwicklungsweg
Beispiel:
der neue Betrieb forderte die Kaderakte an

Verwendungsbeispiele für ›Kaderakte‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ich bewarb mich damals auch bei verschiedenen Theatern, es gab aber immer dieses Problem mit der Kaderakte.
Die Zeit, 05.11.2001, Nr. 45
Die Kaderakte wurde immer weiter gereicht, insgesamt acht Mal bis 1989, dem Jahr der Samtenen Revolution.
Die Welt, 24.09.1999
Trotzdem sieht der Pensionär nicht so abweisend aus wie auf den Fotos seiner Kaderakte.
Der Tagesspiegel, 15.05.2002
Und somit erhält der Oberbauleiter zwar unrecht, der Parteisekretär jedoch die Rüge, eingetragen in die Kaderakte.
Neutsch, Erik: Spur der Steine, Halle: Mitteldeutscher Verl. 1964 [1964], S. 157
In den Beständen des Bundesarchivs fehlen viele Kaderakten, weil die Mitarbeiter des Parteiapparats bei der Selbstauflösung des Systems die Originalakten mitnehmen durften.
o. A. [dpa/SZ]: SED-Zentralarchiv. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1997]
Zitationshilfe
„Kaderakte“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kaderakte>, abgerufen am 24.02.2020.

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