Kaderpolitik, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungKa-der-po-li-tik
WortzerlegungKaderPolitik
eWDG, 1969

Bedeutung

DDR alle planmäßigen Maßnahmen zur beruflichen, politischen Entwicklung, zur Einsetzung von Kadern
Beispiele:
eine bestimmte Kaderpolitik vertreten, betreiben
eine systematische Kaderpolitik im Betrieb entwickeln

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wie stand es etwa um die Berufungen im Zeichen der sozialistischen Kaderpolitik?
Süddeutsche Zeitung, 12.02.2002
Das S. betrieb eine Kaderpolitik, die stets bemüht war, die medienpolitischen Entscheidungen der SED-Führung pünktlich umzusetzen.
Herbst, Andreas u. a.: Lexikon der Organisationen und Institutionen - St. In: Enzyklopädie der DDR, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1994], S. 1125
Brauchten die kommunistischen Regierungen den Sicherheitsdienst nicht genauso als Stabilitätsersatz wie das Militär oder die zentralistisch dirigierte Kaderpolitik?
Der Spiegel, 25.05.1998
Die Kaderpolitik habe neue Aufgaben, vor allem mehr junge, fähige Mitarbeiter einzusetzen.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1987]
Parteitag sind neue Maßnahmen, die Auswahl der Kader betreffend, eingeführt worden (Kaderpolitik).
Zimmermann, Hartmut (Hg.): DDR-Handbuch - S. In: Enzyklopädie der DDR, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1985], S. 20681
Zitationshilfe
„Kaderpolitik“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kaderpolitik>, abgerufen am 20.10.2019.

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