Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Kaderpolitik, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Ka-der-po-li-tik
Wortzerlegung Kader Politik
eWDG

Bedeutung

DDR alle planmäßigen Maßnahmen zur beruflichen, politischen Entwicklung, zur Einsetzung von Kadern
Beispiele:
eine bestimmte Kaderpolitik vertreten, betreiben
eine systematische Kaderpolitik im Betrieb entwickeln

Typische Verbindungen zu ›Kaderpolitik‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Kaderpolitik‹.

Verwendungsbeispiele für ›Kaderpolitik‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das S. betrieb eine Kaderpolitik, die stets bemüht war, die medienpolitischen Entscheidungen der SED‑Führung pünktlich umzusetzen. [Herbst, Andreas u. a.: Lexikon der Organisationen und Institutionen - St. In: Enzyklopädie der DDR, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1994], S. 1125]
Wie stand es etwa um die Berufungen im Zeichen der sozialistischen Kaderpolitik? [Süddeutsche Zeitung, 12.02.2002]
Dort wurde er nicht nur in Marxismus‑Leninismus gedrillt, sondern auch mit der einschlägigen Kaderpolitik vertraut gemacht. [Süddeutsche Zeitung, 24.08.1996]
Brauchten die kommunistischen Regierungen den Sicherheitsdienst nicht genauso als Stabilitätsersatz wie das Militär oder die zentralistisch dirigierte Kaderpolitik? [Der Spiegel, 25.05.1998]
Die Kaderpolitik habe neue Aufgaben, vor allem mehr junge, fähige Mitarbeiter einzusetzen. [Archiv der Gegenwart, 2001 [1987]]
Zitationshilfe
„Kaderpolitik“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kaderpolitik>.

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