Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Kaffeeplausch, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Worttrennung Kaf-fee-plausch
Wortzerlegung Kaffee1 Plausch
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

landschaftlich gemütliches Zusammensein mit Plauderei bei Kaffee und Kuchen

Verwendungsbeispiele für ›Kaffeeplausch‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nach deutscher Definition trifft sich das Gremium nur zu einem unverbindlichen Kaffeeplausch. [Süddeutsche Zeitung, 13.12.1997]
Auch ihr Schulfreund auf dem Klassentreffen hielt Philosophie eher für Kaffeeplausch. [Die Zeit, 18.03.2013, Nr. 11]
Die hochdekorierte Kanne für den gemütlichen Kaffeeplausch wurde als Neo‑Barock geoutet, aber immerhin etwa Jahrhundertwende. [Süddeutsche Zeitung, 09.06.1995]
Er sitzt auf der Terrasse, trifft sich zum Kaffeeplausch mit Ehefrau Lilo, Sohn Andreas und dessen Freundin. [Bild, 28.04.2000]
Die Entspannungspolitik nebst menschlichen Erleichterungen bringt Millionen westdeutscher Verwandter und Bekannter zum gesamtdeutschen Kaffeeplausch in DDR‑Wohnstuben, sehr zum Ärger der Staatsführung. [Die Zeit, 12.08.1977, Nr. 33]
Zitationshilfe
„Kaffeeplausch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kaffeeplausch>.

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