Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Kaiserschmarren, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Kaiserschmarrens · Nominativ Plural: Kaiserschmarren
Nebenform Kaiserschmarrn · Substantiv · Genitiv Singular: Kaiserschmarrns · Nominativ Plural: Kaiserschmarrn
Aussprache 
Worttrennung Kai-ser-schmar-ren ● Kai-ser-schmarrn
Wortzerlegung Kaiser Schmarren
eWDG

Bedeutung

süddeutsch, österreichisch Eierkuchen, der während des Backens in kleine Stücke zerteilt wird

Thesaurus

Synonymgruppe
Kaiserschmarren · Kaiserschmarrn · Pfannkuchen
Oberbegriffe

Typische Verbindungen zu ›Kaiserschmarrn‹ (berechnet)

essen geeist genießen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Kaiserschmarrn‹.

Verwendungsbeispiele für ›Kaiserschmarren‹, ›Kaiserschmarrn‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ich warf mich, als sie schließlich auf all dem Kaiserschmarren, der heruntergetropft war, ausrutschte, auf sie und hielt sie fest. [Die Zeit, 01.02.2006, Nr. 06]
Der gummiartige Kaiserschmarren, den die "schöne Frau" bestellt hatte, war eine Majestätsbeleidigung. [Bild, 04.08.1999]
Den Kaiserschmarren darf man in einer Pfanne brutzeln, nachdem man ihn mit dem üblichen Heißwasser zum Aufquellen gebracht hat. [Der Tagesspiegel, 01.09.2002]
Gemütlich sitzt man im Herrgottswinkel der holzgetäfelten Stube bei einem Glas frischer Milch und einem goldenen Kaiserschmarren (rund 12 Mark). [Süddeutsche Zeitung, 18.10.1994]
Als das Hochamt zu Ende ist, hängt schon ein Duft von Kaiserschmarren über dem Kirchplatz. [Die Zeit, 15.07.1983, Nr. 29]
Zitationshilfe
„Kaiserschmarren“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kaiserschmarren>.

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