Kaisersemmel, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungKai-ser-sem-mel (computergeneriert)
WortzerlegungKaiserSemmel
eWDG, 1969

Bedeutung

süddeutsch, österreichisch rundes Brötchen mit vier oder fünf Einkerbungen

Thesaurus

Synonymgruppe
Kaiserbrötchen · Kaiserweck · Kaiserwecken  ●  Kaisersemmel  österr., bair.
Oberbegriffe

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Zum einen sind die etwa 5000 Kaisersemmeln, die er in seinem Münchner Betrieb täglich bäckt, nicht kleiner geworden.
Süddeutsche Zeitung, 28.06.2003
Das Ei, den Honig, die Butter und die Kaisersemmeln ließ er auf dem Tablett.
Roth, Joseph: Radetzkymarsch, Köln: Kiepenheuer & Witsch 1978 [1932], S. 168
Nach dem mit verschwenderischer Auswahl auf den Tisch gestellten Gebäckkörbchen verschwanden die Kaisersemmel, das Salzstangel und das mürbe Gebäck.
Die Fackel [Elektronische Ressource], 2002 [1916]
Dann gibt es die Arbeiter, die Brote werken, Semmeln rollen, Kipfel drehen, Kaisersemmeln klopfen, Kranzsemmeln flechten.
Alexander Granach, Da geht ein Mensch: Leck: btb Verlag 2007, S. 146
Michelein ist nach Hannover zurückgekehrt, um im väterlichen Betrieb wieder Kaisersemmeln und Mohnstriezeln zu backen, Marlene trauert ihm hinterher.
Der Tagesspiegel, 30.03.2001
Zitationshilfe
„Kaisersemmel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kaisersemmel>, abgerufen am 21.10.2019.

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