Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Kaisersemmel, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Kaisersemmel · Nominativ Plural: Kaisersemmeln
Aussprache 
Worttrennung Kai-ser-sem-mel
Wortzerlegung Kaiser Semmel
eWDG

Bedeutung

süddeutsch, österreichisch rundes Brötchen mit vier oder fünf Einkerbungen

Thesaurus

Synonymgruppe
Kaiserbrötchen · Kaiserweck · Kaiserwecken  ●  Kaisersemmel  österr., bayr.
Oberbegriffe

Verwendungsbeispiele für ›Kaisersemmel‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Zum einen sind die etwa 5000 Kaisersemmeln, die er in seinem Münchner Betrieb täglich bäckt, nicht kleiner geworden. [Süddeutsche Zeitung, 28.06.2003]
Das Ei, den Honig, die Butter und die Kaisersemmeln ließ er auf dem Tablett. [Roth, Joseph: Radetzkymarsch, Köln: Kiepenheuer & Witsch 1978 [1932], S. 168]
Nach dem mit verschwenderischer Auswahl auf den Tisch gestellten Gebäckkörbchen verschwanden die Kaisersemmel, das Salzstangel und das mürbe Gebäck. [Die Fackel [Elektronische Ressource], 2002 [1916]]
Dann gibt es die Arbeiter, die Brote werken, Semmeln rollen, Kipfel drehen, Kaisersemmeln klopfen, Kranzsemmeln flechten. [Alexander Granach, Da geht ein Mensch: Leck: btb Verlag 2007, S. 146]
Eine Kaisersemmel wie ein Gugelhupf aus der Maschine, sagte mir ein ergrauter Wiener Bäcker, das wäre etwa so wie Kammermusik von der Grammophonplatte. [Das Reich, 02.03.1941]
Zitationshilfe
„Kaisersemmel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kaisersemmel>.

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