Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Kali, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Kalis · wird nur im Singular verwendet
Aussprache  [ˈkali]
Worttrennung Ka-li
Wortbildung  mit ›Kali‹ als Erstglied: Kalibergbau · Kalibergwerk · Kalidünger · Kalidüngung · Kaliindustrie · Kalilager · Kalilauge · Kalisalpeter · Kalisalz · Kaliwerk
Herkunft Alkali
eWDG

Bedeutungen

1.
Sammelbezeichnung für die natürlich vorkommenden Kalisalze
2.
Chemie, Landwirtschaft Synonym zu Kaliumverbindung, Kalidünger
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Kalium · Kali
Kalium n. Der Name des silberweißen Alkalimetalls wird 1796 von dem deutschen Chemiker Klaproth aus Alkali (s. d.) rückgebildet und latinisiert. Auch das Kurzwort Kali n. wird 1800 von Klaproth als Sammelbezeichnung für Kaliumsalze vorgeschlagen.

Typische Verbindungen zu ›Kali‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Kali‹.

Verwendungsbeispiele für ›Kali‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er fing bei Kali an, und ich meldete mich hier. [Scherzer, Landolf: Der Erste, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2001 [1988], S. 201]
Vater Kali (35) ist völlig kraftlos, einer Arbeit kann er noch nicht wieder nachgehen. [Bild, 06.11.2000]
Das thüringische Kali ist besonders hochwertig, weil es gut von anderen Salzen getrennt ist und leicht abgebaut werden kann. [Ha., C.: Kali. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1993]]
Nur Kali ist weiter knapp und wird es vorläufig bleiben. [Die Zeit, 03.01.1949, Nr. 01]
Hier gleich nebenan läuft der Abbau noch, wird Kali aus dem Berg gesprengt. [Die Zeit, 27.01.2000, Nr. 5]
Zitationshilfe
„Kali“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kali>.

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