Kali, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Kalis · wird nur im Singular verwendet
Aussprache  [ˈkali]
Worttrennung Ka-li
Herkunft Arabisch
Wortbildung  mit ›Kali‹ als Erstglied: ↗Kalibergbau · ↗Kalibergwerk · ↗Kalidünger · ↗Kalidüngung · ↗Kaliindustrie · ↗Kalilager · ↗Kalilauge · ↗Kalisalpeter · ↗Kalisalz · ↗Kaliwerk
eWDG, 1969

Bedeutungen

1.
Sammelbezeichnung für die natürlich vorkommenden Kalisalze
2.
Chemie, Landwirtschaft
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Kalium · Kali
Kalium n. Der Name des silberweißen Alkalimetalls wird 1796 von dem deutschen Chemiker Klaproth aus ↗Alkali (s. d.) rückgebildet und latinisiert. Auch das Kurzwort Kali n. wird 1800 von Klaproth als Sammelbezeichnung für Kaliumsalze vorgeschlagen.

Typische Verbindungen zu ›Kali‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Kali‹.

Verwendungsbeispiele für ›Kali‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Vater Kali (35) ist völlig kraftlos, einer Arbeit kann er noch nicht wieder nachgehen.
Bild, 06.11.2000
Er fing bei Kali an, und ich meldete mich hier.
Scherzer, Landolf: Der Erste, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2001 [1988], S. 201
Das thüringische Kali ist besonders hochwertig, weil es gut von anderen Salzen getrennt ist und leicht abgebaut werden kann.
Ha., C.: Kali. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1993]
Nur Kali ist weiter knapp und wird es vorläufig bleiben.
Die Zeit, 03.01.1949, Nr. 01
Er benötigt also noch mehr Kali als die anderen Kohlkopfarten.
o. A.: Ratgeber für den Feingemüsebau im Freiland, Berlin: VEB Dt. Landwirtschaftsverl 1962, S. 264
Zitationshilfe
„Kali“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kali>, abgerufen am 20.09.2020.

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