Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Kaliban

Worttrennung Ka-li-ban
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

selten, bildungssprachlich jmd., der als roh, grobschlächtig, primitiv angesehen wird

Verwendungsbeispiele für ›Kaliban‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Leser, dem die Geschichte unbekannt ist, wird nach der Lektüre unbedingt Kalibans Inselwelt kennenlernen wollen, im Buch und auf der Bühne. [Süddeutsche Zeitung, 30.06.2003]
Wer sich in Kalibans Gedanken einfühlt, steht vor der aus den Fugen geratenen Welt eines jungen Menschen. [Süddeutsche Zeitung, 30.06.2003]
Seine Hoffnung Kaliban schickte er ins Trainingslager auf eine dänische Insel. [Bild, 04.08.2001]
Im frühen Morgengrauen will Kaliban seine einstige Spielgefährtin aus Rache für die erlittenen Qualen töten. [Süddeutsche Zeitung, 30.06.2003]
Aus Feigheit vor ihrem Vater verrät Miranda die anfangs liebevolle Beziehung zu Kaliban. [Süddeutsche Zeitung, 30.06.2003]
Zitationshilfe
„Kaliban“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kaliban>.

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