Kaliko, der

Grammatik Eigenname (Maskulinum) · Genitiv Singular: Kalikos · Nominativ Plural: Kalikos
Aussprache 
Worttrennung Ka-li-ko (computergeneriert)
Herkunft Indisch
Wortbildung  mit ›Kaliko‹ als Erstglied: ↗Kalikoeinband · ↗Kalikorücken
eWDG, 1969

Bedeutung

dichtes und stark appretiertes, oft schwarzes Baumwollgewebe, das für Bucheinbände verwendet wird
Beispiel:
ein Buch in Kaliko binden lassen

Verwendungsbeispiele für ›Kaliko‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Buchbinder legte aber den Hauptwert auf möglichst viel Gold, die Qualität und Farbe des Kalikos war Nebensache.
Diederichs, Eugen: Aus meinem Leben. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1927], S. 23349
Seide, Kaliko, Musselin und Tee importierten die Schiffahrtskompanien aus der Levante.
Tapié, Victor-Lucien: Das Zeitalter Ludwigs XIV. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1964], S. 2019
Der Konzern-Umsatz stieg in den ersten vier Monaten 1994 um 6 %, weil die tschechische Tochter Barum-Holding AG und die Benecke- Kaliko erstmals eingerechnet wurden.
Süddeutsche Zeitung, 09.06.1994
MANFRED WENNEMER (47) wird Vorstandsvorsitzender der zur Continental AG, Hannover, gehörenden Benecke- Kaliko AG.
Süddeutsche Zeitung, 20.12.1994
Zitationshilfe
„Kaliko“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kaliko>, abgerufen am 04.08.2020.

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