Kalium, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Kaliums · wird nur im Singular verwendet
Aussprache
WorttrennungKa-li-um
HerkunftArabisch
Wortbildung mit ›Kalium‹ als Erstglied: ↗Kaliumhydroxid · ↗Kaliumhydroxyd · ↗Kaliumkarbonat · ↗Kaliumnitrat · ↗Kaliumpermanganat · ↗Kaliumsulfat · ↗Kaliumverbindung
eWDG, 1969

Bedeutung

Chemie silberweißes, wachsweiches Leichtmetall, das von Luft und Wasser heftig oxydiert wird und in der Natur nur in Verbindungen vorkommt
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Kalium · Kali
Kalium n. Der Name des silberweißen Alkalimetalls wird 1796 von dem deutschen Chemiker Klaproth aus ↗Alkali (s. d.) rückgebildet und latinisiert. Auch das Kurzwort Kali n. wird 1800 von Klaproth als Sammelbezeichnung für Kaliumsalze vorgeschlagen.

Thesaurus

Chemie
Synonymgruppe
Kalium  ●  K  Elementsymbol
Oberbegriffe
Assoziationen
  • Kaliumdefizit · Kaliummangel  ●  ↗Hypokaliämie  fachspr.
  • Hyperkaliämie · Kaliumüberschuss

Typische Verbindungen
computergeneriert

Ballaststoff Barium Calcium Chlorid Cäsium Eisen Folsäure Jod Kalzium Kcal Lithium Magnesium Mangan Mineralstoff Natrium Phosphat Phosphor Schwefel Spurenelement Stickstoff Sulfat Thorium Vitamin Vitamine Zink chlorsauer chromsauer kohlensauer schwefelsauer übermangansauer

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Kalium‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Bei Frauen ist es etwas weniger als bei Männern, denn das Kalium sitzt bevorzugt in der Muskulatur.
Die Zeit, 02.03.1987, Nr. 09
Das begünstigt das Auswaschen von positiv geladenen Ionen wie Kalium und Magnesium.
Süddeutsche Zeitung, 03.03.1994
In den Weichteilen nimmt das Kalium etwas ab, der Natriumgehalt etwas zu.
Buchinger, Otto: Das Heilfasten und seine Hilfsmethoden als biologischer Weg, Stuttgart: Hippokrates-Verl. 1982 [1935], S. 27
Karbonate von Magnesium, Eisen, Zink, Kalium oder Natrium benutzt werden.
Scheiber, Johannes: Chemie und Technologie der künstlichen Harze, Stuttgart: Wissenschaftl. Verl.-Ges. 1943, S. 896
Bei Kalium, das wir ausreichend mit Gemüse, Obst, Hülsenfrüchten, aber auch mit dem Fleisch zu uns nehmen, reicht eine tägliche Menge von 2 g aus.
Kölling, Alfred: Fachbuch für Kellner, Leipzig: Fachbuchverl. VEB 1962 [1956], S. 86
Zitationshilfe
„Kalium“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kalium>, abgerufen am 26.08.2019.

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