Kampflärm

Alternative SchreibungKampfeslärm
GrammatikSubstantiv
WorttrennungKampf-lärm ● Kamp-fes-lärm (computergeneriert)
WortzerlegungKampfLärm
eWDG, 1969

Bedeutung

durch den Kampf zwischen militärischen Gegnern hervorgerufener Lärm
Beispiel:
Oskar hatte sie auch während des Gefechtes, umtobt vom Kampflärm, nicht aus dem Auge gelassen [GrassBlechtrommel188]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Den alten Herrn hätte dieser Kampfeslärm an seinem Geburtstag kaum gestört.
Die Zeit, 19.01.1976, Nr. 03
Wir marschieren in geöffneter Ordnung durch weite Kornfelder und hören um Mittag wieder Kampflärm.
Tagebucheintrag Ernst G. vom 15.07.1941, Feldpost-Archive mkb-fp-0270
Ich habe hineingelauscht in den Kampflärm und wurde von dem Drang erfaßt, mich mitkämpfend zu beteiligen.
Suttner, Bertha von: Martha's Kinder. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1902], S. 4138
Im Kampfeslärm hatten beide den langen Donner der Lawine nur als ein fernes Rauschen gehört.
Werfel, Franz: Die Vierzig Tage des Musa Dagh I, Stockholm: Bermann - Fischer 1947 [1933], S. 436
Die Schlacht scheint entschieden - aber noch am späteren Nachmittag dauert der Kampflärm im Hinterland Tetovos an.
Die Welt, 26.03.2001
Zitationshilfe
„Kampflärm“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kampflärm>, abgerufen am 14.12.2019.

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