Kampfschrift, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungKampf-schrift (computergeneriert)
WortzerlegungKampfSchrift
eWDG, 1969

Bedeutung

Schrift, deren Inhalt der (politische) Kampf gegen, für etw. bildet
Beispiel:
seit sechzehn Jahren brachte Philipp Reclam unter tausend Schlichen die meisten anonymen Kampfschriften deutschen Freiheitssinnes auf den Markt [Th. Mann11,407]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Flugblatt erschienen feministisch kulinarisch verfassen veröffentlichen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Kampfschrift‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es handelt sich hier allerdings um alles andere als eine feministische Kampfschrift.
Süddeutsche Zeitung, 26.06.2000
Daß er noch heute jedermann ein Begriff ist, liegt nicht an diesem Titel, auch nicht an seiner antilutherischen Kampfschrift.
Die Zeit, 16.02.1981, Nr. 07
So verwandelt sich das Thema seiner Kampfschrift gewissermaßen unter seinen Händen.
Freyer, Hans: Soziologie als Wirklichkeitswissenschaft, Leipzig u. a.: B.G. Teubner 1930, S. 154
Das Beste steht sicher in seinen theologischen Kampfschriften und den lebendigen Briefen.
Rubin, Berthold: Byzanz. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1965], S. 15179
Diese Kampfschrift, die noch nicht das letzte Wort sprechen kann, wird wohl die Debatte um Nietzsche von neuem entfesseln.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1937, S. 334
Zitationshilfe
„Kampfschrift“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kampfschrift>, abgerufen am 22.09.2019.

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