Kampfstoff, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Kampfstoff(e)s · Nominativ Plural: Kampfstoffe
Aussprache 
Worttrennung Kampf-stoff
Wortzerlegung KampfStoff
Duden, GWDS, 1999 und DWDS

Bedeutung

radioaktives Material, giftige chemische oder krankheitserregende biologische Substanz als Kampfmittel
Kollokationen:
mit Adjektivattribut: biologische, chemische Kampfstoffe
als Akkusativobjekt: Kampfstoffe einsetzen, herstellen, produzieren, [an einem bestimmten Ort] lagern
in Präpositionalgruppe/-objekt: die Herstellung, Vernichtung von Kampfstoffen
als Genitivattribut: der Einsatz, große Mengen eines Kampfstoffs
Beispiele:
Der Kampfstoff tritt über die Haut in den Körper ein und wirkt beim Menschen über die Lähmung der Atemmuskulatur innerhalb von Minuten letal (= tödlich). [Archiv der Gegenwart, 2001 [1998]]
Die Biologie‑ und Chemiewaffenverbote beziehen sich auf Szenarien, bei welchen Kampfstoffe als Massenvernichtungswaffen eingesetzt werden[…]. [Neue Zürcher Zeitung, 20.03.2015]
Die wichtigsten biologischen Kampfstoffe sind Anthrax und Botulinum‑Toxin. [Neue Zürcher Zeitung, 23.03.2003]
Sarin‑Gas gehört zu den gefährlichsten chemischen Kampfstoffen. [Berliner Zeitung, 03.03.1998]
Systematisch wurden chemische Verbindungen als Kampfstoffe erstmals während des Ersten Weltkrieges eingesetzt. [C-Waffen. In: Aktuelles Lexikon 1974–2000. München: DIZ 2000 [1974]]

letzte Änderung:

Typische Verbindungen zu ›Kampfstoff‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Kampfstoff‹.

Zitationshilfe
„Kampfstoff“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kampfstoff>, abgerufen am 19.06.2021.

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