Kantabilität

WorttrennungKan-ta-bi-li-tät
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Musik
1.
gesanglicher Vortrag, Ausdruck
2.
Sangbarkeit; melodische Schönheit

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er ist ein stilistisch vielseitiger Dirigent der Farben, der gebundenen Kantabilität.
Der Tagesspiegel, 19.02.2004
Dabei leben gerade die beiden gewichtigen langsamen Sätze von einer weit ausgreifenden, ausdrucksvollen Kantabilität.
Süddeutsche Zeitung, 09.05.1997
Kraft und Kantabilität seines Spiels scheinen nur aus den Unterarmen zu kommen.
Die Zeit, 22.04.2007, Nr. 17
Die Melodik ist von ungekünstelter Kantabilität; nur sparsam werden »Manieren« angebracht.
Schröder-Auerbach, Cornelia: Wolf. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1968], S. 19825
Man hörte eine instrumentale Arie, erfüllt von gespannter Kantabilität, spitzbübischem Charme und nachdenklicher Tiefe.
Die Welt, 12.10.1999
Zitationshilfe
„Kantabilität“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kantabilität>, abgerufen am 22.02.2019.

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