Kantianismus, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Kantianismus · Nominativ Plural: Kantianismen
Aussprache
WorttrennungKan-ti-anis-mus · Kan-tia-nis-mus (computergeneriert)

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Damit stellte ich auch die Scholastik höher als den Kantianismus.
Steiner, Rudolf: Mein Lebensgang, Eine nicht vollendete Autobiographie. In: Oliver Simons (Hg.), Deutsche Autobiographien 1690 - 1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1925], S. 280
Der Kantianismus hat auch in Deutschland immer wieder Revivals gefeiert, in der Bevölkerung wie in der akademischen Wissenschaft.
Der Tagesspiegel, 04.02.2004
Ich möchte in der Terminologie des Kantianismus versuchen, die Voraussetzungen für einen jeden möglichen Friedensvertrag zu klären.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1958]
Die spätantike Moralphilosophie, der barockphilosophische Panentheismus, der Kantianismus und eine 20jährige Auseinandersetzung mit dem Freimaurertum prägten seine Wesensart.
Philipp, W.: Feßler. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1958], S. 4848
Weder Schleiermachers noch Humboldts Kantianismus ist somit gegenüber der spekulativen Vollendung des Idealismus in Hegels absoluter Dialektik eine selbständige systematische Affirmation.
Gadamer, Hans-Georg: Wahrheit und Methode, Tübingen: Mohr 1960, S. 316
Zitationshilfe
„Kantianismus“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kantianismus>, abgerufen am 19.11.2019.

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