Kantilene, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Kantilene · Nominativ Plural: Kantilenen
Aussprache 
Worttrennung Kan-ti-le-ne
Herkunft Italienisch
eWDG, 1969

Bedeutung

Musik sehr sangliche, oft getragene Melodie

Typische Verbindungen zu ›Kantilene‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Kantilene‹.

Verwendungsbeispiele für ›Kantilene‹

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Sentimental nachgedrückten Tönen im Andante standen intensiv brennende Kantilenen in höchster Lage gegenüber.
Süddeutsche Zeitung, 10.02.2003
Aber was er zu Stande bringt, reicht weit über den Begriff schöner Kantilenen hinaus.
Die Welt, 12.05.2000
Mit dem Vibrato auf schnellen Noten wie in Kantilenen begründete er die seither allgemeine Praxis des kontinuierlichen Vibratos.
Boyden, David D.: Violinspiel. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1966], S. 17173
Aus seinem Ton, aus der Bildung der Kantilene aber spricht ein urwüchsiges Empfinden.
Berliner Tageblatt (Abend-Ausgabe), 01.03.1907
Im Liebesfinden zwischen Dolly und Sly blühen großbogige Kantilenen auf.
Fath, Rolf: Werke - S. In: Reclams Opernlexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1998], S. 28772
Zitationshilfe
„Kantilene“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kantilene>, abgerufen am 05.06.2020.

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