Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Kantilene, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Kantilene · Nominativ Plural: Kantilenen
Aussprache 
Worttrennung Kan-ti-le-ne
Herkunft Italienisch
eWDG

Bedeutung

Musik sehr sangliche, oft getragene Melodie

Typische Verbindungen zu ›Kantilene‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Kantilene‹.

Verwendungsbeispiele für ›Kantilene‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aus seinem Ton, aus der Bildung der Kantilene aber spricht ein urwüchsiges Empfinden. [Berliner Tageblatt (Abend-Ausgabe), 01.03.1907]
Mit dem Vibrato auf schnellen Noten wie in Kantilenen begründete er die seither allgemeine Praxis des kontinuierlichen Vibratos. [Boyden, David D.: Violinspiel. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1966], S. 17173]
Sentimental nachgedrückten Tönen im Andante standen intensiv brennende Kantilenen in höchster Lage gegenüber. [Süddeutsche Zeitung, 10.02.2003]
Aber wenig später schon träumt er eine Kantilene vor sich hin, läßt sich viel Zeit, auch die letzten klanglichen Details herauszuholen. [Süddeutsche Zeitung, 20.08.1998]
Aber was er zu Stande bringt, reicht weit über den Begriff schöner Kantilenen hinaus. [Die Welt, 12.05.2000]
Zitationshilfe
„Kantilene“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kantilene>.

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