Kanzone, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Kanzone · Nominativ Plural: Kanzonen
Aussprache
WorttrennungKan-zo-ne (computergeneriert)
HerkunftItalienisch
eWDG, 1969

Bedeutungen

1.
Literaturwissenschaft romanische Gedichtform mit fünf bis zehn gleichartig gebauten Strophen
2.
Musik einstimmiges, volkstümliches Lied mit Instrumentalbegleitung
Beispiel:
eine Kanzone singen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Lied Madrigal Phantasie Ricercar Ricercare Sonata Sonate Sonett

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Kanzone‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Bedeutung der Imitation tritt zurück, die Kanzone nähert sich dem Konzert.
Knapp, J. Merrill: Kanzone. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1958], S. 34733
Die Kanzonen eines Troubadours richteten sich an eine Frau, meist adlig und verheiratet.
Die Zeit, 04.12.1992, Nr. 50
Das ist gewiß richtig, und zwar noch weit mehr für die Komödie als für die früheren Werke und für die Kanzonen.
Auerbach, Erich: Mimesis, Bern: Francke 1959 [1946], S. 182
In die Kanzone führt er statt der Kontrasttechnik der Renaissancekanzone die Variation ein.
o. A.: F. In: Brockhaus-Riemann-Musiklexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1989], S. 3566
Für die zusätzlich geforderte deutsche Übersetzung der Kanzone forderte der Dichter ein Zeilenhonorar von vierzig Mark plus dreißig Prozent Eilzuschlag.
Morgner, Irmtraud: Leben und Abenteuer der Trobadora Beatriz nach Zeugnissen ihrer Spielfrau Laura, Berlin: Aufbau-Verl. 1974, S. 402
Zitationshilfe
„Kanzone“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kanzone>, abgerufen am 20.02.2019.

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