Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Kanzone, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Kanzone · Nominativ Plural: Kanzonen
Aussprache 
Worttrennung Kan-zo-ne (computergeneriert)
Herkunft Italienisch
eWDG

Bedeutungen

1.
Literaturwissenschaft romanische Gedichtform mit fünf bis zehn gleichartig gebauten Strophen
2.
Musik einstimmiges, volkstümliches Lied mit Instrumentalbegleitung
Beispiel:
eine Kanzone singen

Typische Verbindungen zu ›Kanzone‹ (berechnet)

berühmt mehrchörig

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Kanzone‹.

Verwendungsbeispiele für ›Kanzone‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Bedeutung der Imitation tritt zurück, die Kanzone nähert sich dem Konzert. [Knapp, J. Merrill: Kanzone. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1958], S. 34733]
Das ist gewiß richtig, und zwar noch weit mehr für die Komödie als für die früheren Werke und für die Kanzonen. [Auerbach, Erich: Mimesis, Bern: Francke 1959 [1946], S. 182]
Die Kanzonen eines Troubadours richteten sich an eine Frau, meist adlig und verheiratet. [Die Zeit, 04.12.1992, Nr. 50]
Auch seine Ricercari sind altertümlich streng, ähnlich übrigens seine Kanzonen von 1597 und 1626. [Engel, Hans: Cavaccio. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1952], S. 16787]
Mit den wohl nur in Überresten erhaltenen Kanzonen bahnte er der Instrumentalmusik des 17. Jh. in Österreich den Weg. [Federhofer, Hellmut: Zanchi. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1968], S. 40867]
Zitationshilfe
„Kanzone“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kanzone>.

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