Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Kaolinit

Worttrennung Ka-oli-nit · Kao-li-nit
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

in reinem Zustand als weiße, aus vielen kleinen Kristallen bestehende Masse auftretender Hauptbestandteil des Kaolins

Verwendungsbeispiele für ›Kaolinit‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Kaolinit galt bislang als unbedenklich, weil der Stoff vom tierischen Organismus unverändert wieder ausgeschieden wird. [Die Welt, 17.07.1999]
Das giftige Kaolinit, auch Kleie genannt, stammt aus einem Betrieb in Rheinland‑Pfalz, der einer umfassenden Überprüfung unterzogen wird. [Süddeutsche Zeitung, 05.11.2004]
Kaolinit ist ein Ton, der nicht säureempfindlich ist und Radionuklide und Schwermetalle bindet. [Süddeutsche Zeitung, 10.02.1994]
Die Firma belieferte nach Angaben des bayerischen Umweltministeriums auch einen bayerischen Kartoffelverarbeiter mit insgesamt 121 Tonnen Kaolinit. [Süddeutsche Zeitung, 06.11.2004]
Selbst bei dem in Rheinland‑Pfalz festgestellten Dioxinhöchstgehalt von 501 Pikogramm pro Gramm Kaolinit seien keine für Menschen gefährliche Dioxinwerte zu erwarten. [Die Welt, 28.07.1999]
Zitationshilfe
„Kaolinit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kaolinit>.

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