Karavelle, die
GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Karavelle · Nominativ Plural: Karavellen
Aussprache
WorttrennungKa-ra-vel-le
HerkunftPortugiesisch
eWDG, 1969

Bedeutung

historisch schnelles, mehrmastiges Segelschiff des 14. bis 16. Jahrhunderts
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Karavelle f. ‘leichtes Segelschiff’ (mit geringem Tiefgang), entlehnt (18. Jh.) aus frz. caravelle; dieses stammt aus port. caravela, einer Ableitung von port. cárabo, das aus spätlat. carabus ‘kleines Boot’ hervorgegangen ist.
DWDS-Wortprofil

Typische Verbindungen
computergeneriert

Nachbau Rückkehr elf nachgebaute portugiesischen segelten spanischen

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DWDS-Beispielextraktor

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Manche Karavelle kommt nur noch mit einer Handvoll Männern zurück.
Die Zeit, 08.11.2010, Nr. 45
In der sechs Millionen Euro teuren Produktion wirken 150 Schauspieler, 25 Pferde und eine neue spanische Karavelle mit.
Die Welt, 23.05.2003
Die Karavelle hatte hervorragende Segeleigenschaften und lief in den Händen eines geschickten Steuermannes fast unabhängig vom Wind.
Konetzke, Richard: Überseeische Entdeckungen und Eroberungen. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1964], S. 5117
Nur nach den Schuten, den breitgebauten Huckern, den Karavellen und den starken Eisbrecherkähnen wird er gefragt.
Kolbenheyer, Erwin Guido: Das Gestirn des Paracelsus, München: J.F. Lehmanns 1964 [1921], S. 417
Auf der "Santa Maria de Colombo", einer original nachgebauten Karavelle, mit der Kolumbus nach Amerika segelte, kann man die Küste Madeiras erkunden.
Bild, 02.12.2002
Zitationshilfe
„Karavelle“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Karavelle>, abgerufen am 15.12.2017.

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