Kardamom, der oder das

GrammatikSubstantiv (Maskulinum, Neutrum) · Genitiv Singular: Kardamoms · Nominativ Plural: Kardamome(n)
Aussprache
WorttrennungKar-da-mom (computergeneriert)
HerkunftGriechisch
eWDG, 1969

Bedeutung

Samen und getrocknete Früchte eines mit dem Ingwer verwandten, schilfartigen Gewächses Südindiens, die als Gewürz verwendet werden
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Kardamom m. n. Gewürzpflanze und deren Samen, mhd. kardamōm m., kardamuome f., entlehnt aus lat. cardamōmum n., griech. kardámōmon n., gekürzt aus kardam-ámōmon (καρδάμωμον, καρδαμ-άμωμον).

Typische Verbindungen
computergeneriert

Anis Curry Duft Geruch Gewürz Gewürznelke Ingwer Kaffee Koriander Kreuzkümmel Kümmel Muskat Muskatnuss Nelke Pfeffer Piment Safran Tee Vanille Zimt Zucker duften gemahlen riechen würzen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Kardamom‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In den reinlichen Hütten, in die wir eintraten, wurden wir sogleich mit Tee bewirtet, oder es wurden winzige Schalen mit Gewürzkörnern, darunter Kardamom, gereicht.
Die Zeit, 08.11.1968, Nr. 45
Der Tee wird in kleinen Gläsern serviert, kochend heiß, stark und süß, mit Nelken und Kardamom gewürzt.
Süddeutsche Zeitung, 06.12.1994
Kardamom hebt die Stimmung, und Vanille sorgt für neue Energie.
Bild, 24.12.2002
Basilikum, Kardamom und schwarzer Pfeffer sind dort unter anderem enthalten.
Die Welt, 19.08.2003
Man würzte ihn mit Kardamom, Anis oder Nelken und trank ihn aus kleinen Porzellanschälchen.
o. A.: Die grosse Welt der Getränke, Hamburg: Tschibo Frisch-Röst-Kaffee Max Herz 1977, S. 258
Zitationshilfe
„Kardamom“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kardamom>, abgerufen am 18.08.2019.

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