Karma, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Karmas · wird nur im Singular verwendet
Aussprache
WorttrennungKar-ma (computergeneriert)
HerkunftAltindisch
eWDG, 1969

Bedeutung

Religion unausweichliches Vergeltungsschicksal, das entsprechend den guten oder bösen Taten eines Menschen zur Wiedergeburt in einem höheren oder niedrigeren Dasein führt
Beispiel:
so hat er nach seinem Karma gesucht und nebenbei populäre Astronomie getrieben [M. WalserHalbzeit107]

Thesaurus

Synonymgruppe
Bestimmung · ↗Fatum · ↗Fügung · ↗Geschick · Karma (buddh.) · ↗Kismet (islam.) · ↗Los · ↗Prädestination · ↗Schicksal · ↗Schickung · ↗Vorbestimmung · ↗Vorherbestimmung · ↗Vorsehung · ↗Zufall
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Glaube Lehre Reinkarnation Wiedergeburt negativ schlecht

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Karma‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wie oft achten Sie bei Ihrem Tun auf mögliche Folgen für Ihr Karma?
Die Zeit, 05.12.2011, Nr. 49
Ich kann das erklären, denn ich glaube an das Karma.
Süddeutsche Zeitung, 04.07.2003
Diese wird in der Lehre der Wiederverkörperung als Karma von einem zum nächsten Leben weitergegeben, dem Ziel der vollzogenen Einheit entgegen.
Weizsäcker, Carl Friedrich von: Bewußtseinswandel, München: Hanser 1988, S. 181
Der fünf Monate alten Tiger "Karma" aus einem Zoo in Texas hatte ein Loch im Herzen.
Bild, 12.12.2000
Erst mit der Aufhebung des Karma wird diese spezifisch menschliche Situation gelöst.
Dahl, N. A.: Mensch. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 11596
Zitationshilfe
„Karma“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Karma>, abgerufen am 19.02.2019.

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