Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Karma, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Karmas · wird nur im Singular verwendet
Aussprache 
Worttrennung Kar-ma (computergeneriert)
Herkunft Altindisch
eWDG

Bedeutung

Religion unausweichliches Vergeltungsschicksal, das entsprechend den guten oder bösen Taten eines Menschen zur Wiedergeburt in einem höheren oder niedrigeren Dasein führt
Beispiel:
so hat er nach seinem Karma gesucht und nebenbei populäre Astronomie getrieben [ M. WalserHalbzeit107]

Thesaurus

Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Karma‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Karma‹.

Verwendungsbeispiele für ›Karma‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wie oft achten Sie bei Ihrem Tun auf mögliche Folgen für Ihr Karma? [Die Zeit, 05.12.2011, Nr. 49]
Ich kann das erklären, denn ich glaube an das Karma. [Süddeutsche Zeitung, 04.07.2003]
Diese wird in der Lehre der Wiederverkörperung als Karma von einem zum nächsten Leben weitergegeben, dem Ziel der vollzogenen Einheit entgegen. [Weizsäcker, Carl Friedrich von: Bewußtseinswandel, München: Hanser 1988, S. 181]
Wer in dieses Auto eine Beule fährt, hat auf kein gutes Karma mehr zu hoffen. [Die Zeit, 13.11.2003, Nr. 47]
Der Strip wird zum Ritual um des Rituales willen, zur Heilung vom Karma. [Die Zeit, 03.07.1992, Nr. 28]
Zitationshilfe
„Karma“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Karma>.

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