Karotte, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Karotte · Nominativ Plural: Karotten
Aussprache 
Worttrennung Ka-rot-te
Herkunft Griechisch
Wortbildung  mit ›Karotte‹ als Erstglied: ↗Karottensuppe
eWDG, 1969

Bedeutung

zarte, kurze und rundliche Möhre
Beispiele:
junge Karotten
heute gibt es Karotten und junge Erbsen
Karotten säen, verziehen, putzen, schaben
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Karotte f. ‘kurze, rundliche Mohrrübe’, Übernahme (Ende 16. Jh.) von frz. carotte, einer Entlehnung der französischen Gartenkultur aus spätlat. carōta, das wohl auf einem (allerdings nur unsicher überlieferten) griech. karōtón (καρωτόν) ‘Möhre, Karotte’ bzw. dessen Plural karōtá (καρωτά) beruht; wahrscheinlich zu griech. kárā (κάρα) ‘Haupt, Kopf’.

Thesaurus

Botanik
Synonymgruppe
Karotte · ↗Mohrrübe · ↗Möhre · Riebli  ●  Gelbe Rübe  süddt. · ↗Gelbrübe  süddt. · Rüebli  schweiz.
Oberbegriffe
  • essbare Pflanzen(teile)  ●  ↗Gemüse  Hauptform · ↗Grünzeug  ugs.
  • Gelbe Rübe · Karotte · ↗Wurzel
Gastronomie/Kulinarik
Synonymgruppe
Gelbe Rübe · Karotte · ↗Wurzel
Unterbegriffe
  • Karotte · ↗Mohrrübe · ↗Möhre · Riebli  ●  Gelbe Rübe  süddt. · ↗Gelbrübe  süddt. · Rüebli  schweiz.

Typische Verbindungen zu ›Karotte‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Karotte‹.

Verwendungsbeispiele für ›Karotte‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Babys, soviel steht fest, haben mit schreienden Karotten gar nichts zu tun.
Süddeutsche Zeitung, 23.03.2001
Am liebsten mag ich Pasta, aber ich bin auch süchtig nach Karotten.
Die Zeit, 10.06.1999, Nr. 24
Karotten werden bei niedrigen Temperaturen konisch-länglich, bei höheren Temperaturen kurz und gedrungen.
Nultsch, Wilhelm: Allgemeine Botanik, Stuttgart: Thieme 1986 [1964], S. 433
Karotte, der inzwischen aufgetaucht war, wurde gebeten, der Dame einen Kaffee zu bringen.
Wondratschek, Wolf: Mozarts Friseur, München, Wien: Carl Hanser Verlag 2002, S. 109
Wo denkst du hin, der Hase läuft richtig, ich mache mich am Herrn Fasching zu schaffen, eine Karotte?
Fritsch, Gerhard: Fasching, Hamburg: Rowohlt 1967, S. 212
Zitationshilfe
„Karotte“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Karotte>, abgerufen am 27.11.2020.

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