Kartenlegen, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Kartenlegens · wird nur im Singular verwendet
Aussprache
WorttrennungKar-ten-le-gen
formal verwandt mitlegen
eWDG, 1969

Bedeutung

das Wahrsagen aus Spielkarten

Thesaurus

Synonymgruppe
Chartomantik · Kartenlegekunst · Kartenlegen · ↗Kartomantie
Oberbegriffe
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wer das Ergebnis voraussagen kann, sollte sein Geld künftig mit Kartenlegen verdienen.
Bild, 09.04.2003
Weil ihm das Kartenlegen zu langweilig wird, beginnt er mit ihnen zu reden.
Süddeutsche Zeitung, 26.08.1995
Seit 2008 habe ich mir angewöhnt, die Ergebnisse der Vorwahlen durch Kartenlegen vorherzusagen.
Die Zeit, 08.11.2012, Nr. 45
Sie habe der Zigeunerin sechs Mark für das Kartenlegen zahlen müssen.
Friedländer, Hugo: Die unglücklichen Ehen. In: ders., Interessante Kriminal-Prozesse, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1913], S. 28048
Im Hintergrund Holzmöbel, ein Korbstuhl, eine Foto-Collage, bestimmt von einem harmonischen Lesben-Wattwandern an der Nordsee und abends Kartenlegen und sphärisches Geklimper.
Dückers, Tanja: Spielzone, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2002 [1999], S. 107
Zitationshilfe
„Kartenlegen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kartenlegen>, abgerufen am 25.03.2019.

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