Kartoffelfeuer, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungKar-tof-fel-feu-er
WortzerlegungKartoffelFeuer
eWDG, 1969

Bedeutung

Feuer auf dem Felde aus trockenem Kartoffelkraut
Beispiel:
Herbst mit schwelenden Kartoffelfeuern, deren Rauch in den Nachmittagsstunden bis zur frühen Dunkelheit das ganze Land verschleiert [G. HermannWordelmann338]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Geruch Kuß Rauch brennen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Kartoffelfeuer‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wer will, kann sie selbst ernten und am Kartoffelfeuer rösten.
Der Tagesspiegel, 25.09.2004
Nun aber fallen die Blätter, das Feld wird leer, und schon zieht der Dampf der ersten Kartoffelfeuer weithin an dem Berge entlang.
Brief von Wilhelm Busch an Johanna Keßler vom 12.09.1904. In: ders., Gesammelte Werke, Berlin: Directmedia Publ. 2002 [1904], S. 17800
Auch erinnere ich mich an unser Singen beim Laterne-Laufen, an den Geruch des Kartoffelfeuers und den Duft frisch gepflückten Obstes.
Bild, 04.10.1997
Das Hauchbildchen bog sich rund wie die Dachpappe im Kartoffelfeuer.
Fichte, Hubert: Das Waisenhaus, Frankfurt a. M.: Fischer-Taschenbuch-Verl. 1988 [1965], S. 74
Ich könnte sie ins Kartoffelfeuer werfen oder, nach meiner Entlassung, als Altpapier verkaufen.
Lenz, Siegfried: Deutschstunde, Hamburg: Hoffmann u. Campe 1997 [1968], S. 629
Zitationshilfe
„Kartoffelfeuer“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kartoffelfeuer>, abgerufen am 24.08.2019.

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